Schatzkiste
Für Familien, die gemeinsam wachsen möchten
Kennst du das? Dein Kind ist überwältigt von seinen Gefühlen – Wut, Angst oder Traurigkeit brechen hervor. Und du fragst dich: Wie kann ich mein Kind jetzt wirklich unterstützen? Was braucht es in diesem Moment?
Hier findest du praktische Tools und Übungen, die in solchen Momenten hilfreich sein können.
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Fundiertes Wissen, liebevoll aufbereitet.
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Konkrete Tipps für den Alltag, wenn die Gefühle hochkochen.
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Und die Gewissheit, dass ihr nicht allein auf diesem Weg seid.
Denn starke, selbstbewusste Kinder brauchen Bezugspersonen, die auch auf ihre eigenen Gefühle achten. Die präsent sind. Die verstehen.

Was wir über das Nervensystem wissen
Das Nervensystem reagiert auf die vielen Reize und Belastungen im Alltag häufig mit Übererregung. Dauerhafte Anforderungen, ständige Erreichbarkeit und ein Mangel an echten Ruhephasen führen dazu, dass viele Menschen überwiegend im Funktions- oder Stressmodus verweilen. In diesem Zustand fällt es schwer, zur Ruhe zu kommen, Langeweile auszuhalten oder den Körper bewusst wahrzunehmen. Eine regulierte Atmung, bewusste Pausen und Präsenz im Moment unterstützen das Nervensystem dabei, Sicherheit zu signalisieren und wieder in einen ausgeglichenen Zustand zurückzufinden.

Gefühle
Gefühle sind natürliche Signale, die anzeigen, was wir brauchen und was uns wichtig ist. Werden sie unterdrückt oder bekämpft, verstärken sie sich häufig und bleiben länger bestehen. Angst, Traurigkeit, Wut oder Freude erfüllen jeweils eine Funktion und geben Orientierung: Angst schützt, Traurigkeit lädt zur Fürsorge ein, Wut setzt Grenzen und Freude zeigt, was uns guttut. Gefühle können leichter verarbeitet werden, wenn wir sie wahrnehmen, im Körper lokalisieren, ruhig atmen und ihnen Raum geben. Besonders Kinder benötigen in intensiven Momenten oft Regulation durch eine ruhige, zugewandte Bezugsperson, die Halt und Sicherheit vermittelt.
Tipps aus der Schatzkiste
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